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Ausstellungen

Vorschau: Ausstellung ´´from DYSTOPIA to UTOPIA´´


Vernissage am 23.08.2020, um 19 Uhr 

Die Situation heutzutage evoziert ein vielfältiges Nachdenken über die gesellschaftliche Ordnung sowie die Sorge um eine mögliche negative Folge. Die radikale Wahrnehmung des Aktuellen wandelt sich leicht in eine irrationale Furcht um, das potentielle Nachspiel in ein dystopisches Endspiel: ,,Angst essen Seele auf´´.


Während die Dystopie uns direkt in eine bedrückende Realität versetzt, führt die Utopie uns in eine Zukunft und dient dazu, die Gegenwart anzuklagen. In einer utopischen Vorstellung sollte man jedoch die Schwierigkeiten, die die wahre und komplexe Welt mit sich bringt, nicht ausschließen und kein Asyl am fiktiven Nicht-Ort entwerfen, da sonst DIESE Utopie gleichfalls wie die Dystopie auf Furcht aufgebaut wird und schließlich in Unordnung und Chaos zurückfallen wird. Im Gegensatz zur Leidenschaft der Furcht muss die Utopie auf der Leidenschaft der Hoffnung basieren. Man muss die gegenwärtigen Symptome im Hier und Jetzt erkennen und sie nicht nur als Symptome, sondern als Konsequenz des zugrunde liegenden Netzes der grundlegenden Ursachen und Strukturen behandeln. Man muss diese Aufgabe mit der Vorstellungskraft seines Verstandes angehen, um eine realisierbare und glückliche Zukunft zu entwerfen.


Die Vorstellungskraft ist gerade auch das Vermögen der Künstler, das seine Legitimation seit der Zeit der Renaissance hat. Dem Argument Leon Battista Albertis in De Picutra zufolge soll der Maler ,,nicht nur sorgfältig auf die sachliche Ähnlichkeit achten, sondern auch, ja sogar in erster Linie, auf die Schönheit selbst´´. Damit haben die Künstler die Fähigkeit, ihren kreativen Blick auch auf die Weltanschauung zu richten und die Erscheinungswelt auf der Leinwand zu verschönern. Sie sehen die utopische Rückseite der Medaille der Dystopie und bilden aus den Überresten ihren eigenen Ideal-Ort ab.


Mit künstlerischer Fertigkeit gestalten die Künstler dieser Gruppenausstellung ,,from DYSTOPIA to UTOPIA´´, Ben Schütze, Sabine Suckrau und Horst Wagner, ihre einfallsreichen Kunstwelten verschiedener Arten. Die künstlerischen Stile variieren von Symbolismus und Abstraktion bis zu Realismus. Eine Gemeinsamkeit ist aber, dass die drei Künstler mit ihren Werken nicht mehr nur die Weltverdopplung durch die Nachahmung des vor Augen stehenden Diesseits schaffen, sondern eine Suche nach Schönheit bezwecken und unseren Horizont über die dystopische Endgültigkeit hinaus zu einer Zukunft voller neuer Möglichkeiten erweitern.


Die Ausstellung wird am 23.08.2020 um 19 Uhr in Pashmin Art Gallery Hamburg (Gotenstraße 21, 20097 Hamburg | Eingang auf Wandalenweg) eröffnen. Alle drei Künstler, Ben Schütze, Sabine Suckrau und Horst Wagner, werden bei der Eröffnung anwesend sein. Die Ausstellung wird bis zum 22.09.2020 in der Galerie zu sehen sein.



*Wir bitten Sie, beim Betreten der Galerie die Hygieneregeln (Mundschutz u. Sicherheitsabstand) zu beachten. Am Eingang der Galerie wird gebeten das bereitstehende Desinfektionsmittel zu nutzen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.








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