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Ausstellungen

Healing Power of Art

Healing Power of Art

Nicole Majer, Woman with horns, 120 x 90 cm, 2014

Saša Makarová, My New Dress 80 x100 cm, 2019

Masumi Igarashi, Good-Bad, 31 x 13 x 10 cm, 2009

Hanne Laland, Silence, 80 x 80 cm, 2017

Natalja Nouri, Udjat, 120 x 120 cm, 2009

Natalja Nouri, Udjat, 120 x 120 cm, 2009


Healing Power of Art 

HEALING POWER OF ART (HEILKRAFT DER KUNST)

 

31. Oktober - 27. November 2020 Vernissage: 31. Oktober 2020, 18 Uhr Pashmin Art Gallery, Gotenstr. 21, 20097 Hamburg, Deutschland


Künstler:


 Nicole Majer (Deutschland)

Saša Makarová (Österreich-Slowakei)

Masumi Igarashi (Japan-Deutschland)

Hanne Laland (Norwegen)

 Natalja Nouri (Lettland-Deutschland) 



Kunst zu sehen und sich mit Kunst zu beschäftigen, hat heilende Kräfte. Es leitet sich im Wesentlichen aus der Kunsttherapie ab, zu der auch andere kreative Therapien wie Dramatherapie und Musiktherapie gehören. Zurück in der Literatur ist die berühmteste Version der Kunsttherapie in Tausendundeine Nacht dargestellt, wo das Geschichtenerzählen Shahrazad (Scheherazade) rettet und König Shahryar heilt. In einem engeren Sinne hat Kunst die gleiche Wirkung durch Empathie. Die American Art Therapy Association definiert Kunsttherapie als: "einen integrativen Beruf für psychische Gesundheit und menschliche Dienstleistungen, der das Leben von Einzelpersonen, Familien und Gemeinschaften durch aktives Kunstmachen, kreativen Prozess, angewandte psychologische Theorie und menschliche Erfahrung in einer psychotherapeutischen Beziehung bereichert . " Kunst kann uns gerade in dieser turbulenten Zeit helfen, im Gleichgewicht zu bleiben. Die Werke von Nicole Majer (Deutschland), Saša Makarová (Österreich-Slowakei), Masumi Igarashi (Japan-Deutschland), Hanne Laland (Norwegen) und Natalja Nouri (Lettland-Deutschland) repräsentieren verschiedene Formen der bildenden Kunst, in die sich der Betrachter einfühlen kann. 


Nicole Majer wurde 1989 in Hamburg geboren. Sie beendete ihre Schulausbildung 2008 mit dem Abitur am St. Ansgar Gymnasium. 2012 schloss sie ihr Modedesignstudium mit dem B.A. an der Akademie für Mode und Design in Hamburg ab. Sie errang Ihren Bachelor mit einer Auszeichnung für die beste durchgängige Leistung im Bereich Modedesign und erhielt hierfür den Fresenius New Talent Award. Bereits während ihres Studiums machte Sie ein Praktikum als Design- Assistentin beim Jewelry Label Mawi in London. Sie arbeitete dabei mit Hugo Boss und Disney Couture zusammen. Nach ihrer Ausbildung war sie für Firmen wie FLGNTLT und Root Tattoo tätig. Sie liebt solche großen Herausforderungen und wächst mit der Größe ihrer Aufgaben. Gegenwärtig plant sie eine kleine, exklusive Kollektion unter ihrem eigenen Label De Fräi.

Nicole Majer interessiert sich lebhaft für alle Formen der Kunst, theoretisch wie praktisch. Design ermöglicht ihr, Kreativität mit Funktionalität zu verbinden. Dabei bereichern sich Modeschöpfungen und Illustrationen gegenseitig.



Saša Makarová ist eine österreichisch-slowakische Malerin. Saša Makarová wurde in Košice, Slowakei geboren. Sie studierte von 1987 bis 1991 Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Bratislava. Mit dem Fall der Berliner Mauer zog sie 1991 nach Österreich und studierte an der Akademie der Angewandten Künste in Wien unter der Leitung von Prof. Adolf Frohner, der den Wiener Aktionismus beeinflusst hatte. Ab 1996 wurden ihre Werke in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, darunter im Museum Morsbroich, im Künstlerhaus Wien, in der Art Karlsruhe, auf der Viennafair und im ARCO Madrid. Ihre Arbeit befindet sich stilistisch zwischen den Neuen Wilden und den Fauvisten. Das Werk von Saša Makarová ist eine bildliche Auseinandersetzung mit dem Thema Frau und Weiblichkeit. Herausfordernde Selbstporträts mit pastosen floralen und dekorativen Elementen, die an Henri Matisse erinnern, sind ihre Ausdrucksmittel. Die ausdrucksstarke Farbgebung der Brückenmaler findet auch in ihrer Kunst ihren Weg. Zu diesem Zweck arbeitet sie mit Themen aus Mythen und Märchen, mit denen sie in ihren Bildern eine eigene Welt erschafft, die auf der gestischen Malerei der Fauvisten, der Neuen Wilden und der Actionkünstler basiert. Makarová mischt ihre Ölfarben selbst mit intensiv leuchtenden Pigmenten. Erscheinungen wie holzschnittartige Figuren und leuchtende, intensive Farben erinnern an Ernst Ludwig Kirchner oder Emil Nolde.

Der Stil, die Wahl der Farbe und der Form sind für Makarová bewusste Mittel, um den Betrachter auf eine emotionale Reise in das innere Wesen des Künstlers zu entführen. Die Bilder fangen intime Szenen von angespannter Zweideutigkeit ein, gekleidet in den ästhetischen Mantel der Sinnlichkeit. Sie erzählen von mythologischer Form von Liebe, Abhängigkeit und Sexualität, immer unter dem Gesichtspunkt einer selbstbestimmten Weiblichkeit.



Masumi Igarashi wurde in Sendai (Japan) geboren. Sie studierte an der Gakushuin University in Tokio und am Tokyo Glass Art Institute. Seit 1997 arbeitet sie als freie Künstlerin in ihrem eigenen Studio, zuerst in Yokohama und dann in Marne. Sie hat an vielen nationalen und internationalen Ausstellungen teilgenommen. International wurden ihre Arbeiten 2005 in Glasrijk Tubbergen, Niederlande, und von der Pashmin Art Gallery am Scope Miami 2015 und im Scope New York 2016 präsentiert.

Darüber hinaus werden ihre Arbeiten in öffentlichen institutionellen Sammlungen des Tubbergen Community Council, Niederlande, und der Ernsting-Stiftung in Coesfeld-Lette, Deutschland, gezeigt.

In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Formen, die Objektivität und Abstraktion erfüllen. Ihr Interesse gilt der Form, die durch Bewegung erzeugt und somit abstrahiert wird; abstrakte Formen erhalten dadurch ein konkretes Erscheinungsbild.


 Hanne Laland lebt in der Nähe des Meeres im Süden Norwegens. Sie ist Autodidaktin, Psychologin und Yogalehrerin. Sie hat ihre Ausbildung in asiatischer Philosophie und lebte zwei Jahre (2004-2006) in Tokio, wo sie anfing, mit Tinte zu malen. Ihr Kunstwerk ist eine Mischung aus figurativ und abstrakt. Sie arbeitet auf Leinwand, Leinen, Papier und Stahl. Ihre Medien sind Acryl, japanische Tinte, Bleistift und Pastell und ihre Lieblingswerkzeuge sind Kalligraphie Pinsel. Die Tinte und die Pinsel geben ihr eine besondere Freiheit.

Sie ist fasziniert von der Einfachheit in unserer komplizierten Welt. Bei der Arbeit möchte sie immer ein Gefühl oder ein bisschen von den Seelen ihrer Motive vermitteln, anstatt nur ein ästhetisches Gesicht zu malen. Die Augen, die Hände oder die Körpersprache in ihren Bildern spielen ihre Rolle. Das Gleichgewicht zwischen Schwarz und Weiß spielt eine Rolle. Sie mag die Herausforderung, die es ihr gibt, die Botschaft nur in Schwarzweiß auszudrücken. Schwarz und Weiß machen die Dualität, Stille und Chaos, hell und dunkel. Sie findet Inspiration in der asiatischen Philosophie und glaubt, dass die Weizenkultur viel von der Reiskultur lernen kann, wenn es darum geht, sich auf inneren Frieden und seinen Wert zu konzentrieren.

 Hanne Laland hat ihre Kunst bei verschiedenen Kunstveranstaltungen in Norwegen ausgestellt. Ihr Durchbruch gelang 2017 in China im Museum für zeitgenössische Kunst in Peking, ausgestellt über Pashmin Art.



Natalja Nouri Freischaffende Künstlerin, die in Lettlands Hauptstadt Riga geboren ist. Sie lebt und arbeitet in Hamburg.

Ihre Kunst ist mit dem Begriff "Naturmystik und Symbole – Alchemie der Kulturen" zu definieren. In ihrem Werk begegnen sich die Kulturen, Weltanschauungen, Symbolsprachen und Religionen des Ostens und des Westens. Sie stoßen aufeinander, vermischen sich und zeigen auf, wie alles aufeinander bezogen ist und sich gegenseitig befruchtet. Mikrokosmos und Makrokosmos sind in ihrer Kunst untrennbar miteinander verbunden.

Viele ihrer symbolischen Arbeiten sind geprägt von verborgenen oder offenen symmetrischen Strukturen. Die Künstlerin greift das Motiv der Generationenkette auf, um zu zeigen, wie die Ursprünge des Menschen mit der Natur verbunden sind und den ganzen Kosmos in einer unauflöslichen Verbundenheit einschließen.

Sie ist beständig auf der Suche nach symbolischen und allegorischen Darstellungen von mentalen, spirituellen und psychologischen Zusammenhängen. Die Deutung ihrer Piktogramme setzt Kenntnisse in der Theologie, der Kosmologie, der Psychologie, der Kabbala und der Mathematik voraus.

 Alle Werke von Natalja Nouri versenken den Betrachter in Kontemplation und Meditation. Die Energie, die in Form von Schwingungen von ihren Gemälden ausgeht, fließt aus der Dunkelheit zum Licht, vom Negativen zum Positiven, vom männlichen zum weiblichen Pol, sie ist nicht wild und ungestüm, sondern gebändigt. Die Macht des Eros ordnet sich so dem Logos unter.




Pashmin Art Gallery 








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