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Gruppeausstellung: Heimat (24.09.-31.10.2018, Pashmin Art Gallery, Hamburg, Eröffnung am 23.09.)

©Pashmin Art Gallery. Vernissage 23.09.2018

©Pashmin Art Gallery. Vernissage 23.09.2018

©Pashmin Art Gallery. Vernissage 23.09.2018

©Pashmin Art Gallery. Vernissage 23.09.2018

©Pashmin Art Gallery. Vernissage 23.09.2018

©Pashmin Art Gallery. Vernissage 23.09.2018


Gruppeausstellung: Heimat (24.09.-31.10.2018, Pashmin Art Gallery, Hamburg, Eröffnung am 23.09.) 

Am 23.09. feierte die Pashmin Art Galerie und die Eröffnung der Ausstellung Heimat mit den Werken der Künstler Cornelia Regine Prawitt, Erhard Wortmann, Jakob Reh und Andreas Reis.


Im Folgenden ein Auszug aus der Rede der Galeriekuratorin Zahra Hasson:


Für den Begriff Heimat gibt es keine allgemeine Definition. Aber in einem Punkt sind wir uns vermutlich alle einig: Heimat hat mit Traditionen, Erinnerungen zu tun, mit unsichtbaren Wurzeln eines jeden Individuums, die Halt und Orientierung und Überschaubarkeit in einer unübersichtlich gewordenen Welt bieten. Bei Heimat geht es um das Verbindende, um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt. Um etwas unausgesprochenes, fast unsichtbares.


Die Ausstellung zeigt offensichtliche Heimat-Szenen, wie die Landschaftsbilder des Künstlers Andreas Reis. Sie zeigt das unsichtbare Gefühl einer Heimat, die Frau Prawitt in ihren Gemälden über Erinnerungen, Farben in uns erweckt. Die Bilder des jungen Künstlers Jakob Reh erinnern an seine Heimat: Russland. Erhard Wortmann malt konstruktiv offen über die Familie und den Süden. Die Künstler untersuchen den Standort des Menschen in und zu seiner Umwelt und zu sich selbst.


Wenn es bei Cornelia Regine Prawitt um Heimat geht, lässt sie in einer sehr persönlichen Bildserie ihre Erinnerung wandern. Sie findet besondere Erlebnisse, malt mit leuchtenden Farben und lässt gleichsam ihrer Romantik freien Lauf. Ihre Werke entstehen meistens in langen Malprozessen. Das Entdeckte und Erkannte entwickelt sich oft erst in mehreren Farbschichten zum Bildthema. Im Malprozess müssen spontane Ideen in eine Bildkomposition hineinwachsen, deren Ziel es ist am Ende als vollkommene Einheit zu funktionieren, die spannungsreich Farbharmonien verbindet.


Erhard Wortmann beheimatet den Konstruktivismus in seinem Schaffen. Seine Arbeiten sind geometrische Formen, die immer wieder Relationen zu einer Realität herstellen. Trotz Grau und vieler kalter Farbtöne, führen die strengen Formen mit vielen Rundungen nicht zu einer Kälte. Vielmehr empfindet der Betrachter strukturierte Wärme, die ihn über mehrere Ebenen erreich


Struktur und Ordnung spielen in den Werken des Künstlers Jakob Reh ebenfalls eine wichtige Rolle. Der Künstler schafft mittels der Malerei Räume, die sich in eine dreidimensionale Unendlichkeit ausdehnen, ohne die Fläche je zu verlassen. Das Ornament spielt eine zentrale Rolle in seinen auf Thema und Variation basierenden Ansatz, der stets zwischen Abstraktion und fast plastisch anmutender Figuration changiert. Die filigranen Punkte, die Jakob Reh durchdekliniert hat, erinnern an traditionelle, russische Farben und Motive, die wie Stoffmuster und russische Trachten anmuten.


Andreas Reis künstlerisches Werk ist überwiegend geprägt von stimmungsvollen Landschaftsgemälden der mecklenburgischen Natur. Felder, Wälder und Flüsse sind in ausgewogenen Bildkompositionen, mit harmonischen Proportionen und einer natürlichen Farbigkeit mit kräftigen, modellierenden Pinselstrichen auf einer Holzfläche festgehalten. Bildsprache bleibt traditionell, orientiert an gestalterische Überzeugungen.


© Zahra Hasson (Pashmin Art Gallery)


Pashmin Art Gallery








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