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Von der Heydt Museum öffnet sein Depot

Die Figur eines japanischen Höllengeistes im Von der Heydt-Museum. Foto: Caroline Seidel

Javanische Schattenspielfiguren im Von der Heydt-Museum. Foto: Caroline Seidel

Die Figur eines japanischen Abtes (ca. 17 Jahrhundert, Mitte) im Von der Heydt-Museum. Foto: Caroline Seidel


Von der Heydt Museum öffnet sein Depot 

Viele Museen besitzen Werke, die lange im Depot schlummern. Das Wuppertaler Von Der Heydt Museum macht nun die Türen auf.

Das für seine Werke des Impressionismus und Expressionismus bekannte Von der Heydt Museum in Wuppertal hat sein Depot geöffnet und Kunst aus drei Jahrtausenden ans Licht geholt.

Bis zum 13. August sind in der Ausstellung «Something old - Something new» Werke zu sehen, die vom ägyptischen Mumienrelief über Keramik und Glas aus Syrien und mittelalterliche Skulpturen bis hin zur Malerei seit dem 17. Jahrhunderts bis heute reichen. Der Ausschnitt aus dem Kunstschatz umfasst auch Neuerwerbungen von Gegenwartskunst, etwa von Neo Rauch oder Dirk Skreber, sowie Stücke aus Sammlungen, die dem Museum überlassen wurden.

Den Grundstock des Museums legte der Kunstsammler und Bankier Eduard von der Heydt (1882-1964). Er vermachte seiner Heimatstadt Wuppertal rund 500 europäische Kunstwerke. Darunter sind Meisterwerke der klassischen Moderne von Kandinsky bis Picasso. Seine Sammlung außereuropäischer erhielt größtenteils die Stadt Zürich, einige bedeutende Stücke blieben aber in Wuppertal und werden auch gezeigt.


Zeitgleich ist bis zum 20. August eine umfassende Schau zu dem Wuppertaler Künstler und Mäzen Adolf Erbslöh (1881-1947) zu sehen. Er förderte und finanzierte Künstler wie Alexej von Jawlensky, Franz Marc und Wassily Kandinsky.



Wuppertal (dpa)


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