Zwischen Hobby und Professionalität
Es ist wohl zurückzuführen zu den Adligen der jüngsten Vergangenheit, die auf ihresgleichen zu Herrschen verstanden. Man darf unter keinen Umständen die Flamme der Leidenschaft für Kreativität und Fortbestehen verlieren.

Die Leidenschaft eines wirklichen Meisters seines Fachs mit unter Parallelen Mustern. Eine Mauer bürgerlicher Proteste scheint wie eine jugendliche Herausforderung. Wir wollen an dieser Stelle die Verführung nicht außer Acht lassen, die in einem seltsamen Einklang mit unterdrückten Motiven steht. Diese Graffitis, jetzt haben wir sie endlich beim Namen genannt, verbergen nicht ihre provokativen Absichten zur Abtretung der Gewalt. Es ist der Ausdruck farbenreicher Kreaturen, die das muskulöse Erzittern berühren.

Ich denke nicht, dass die Arbeit dieses Künstlers Surrealismus ist, auch wenn sie sich schnell wiederholt. Frei von Anweisungen, unbedeutend oder verrückt, andeutend oder metaphysisch, haben wir eine Annährung des Gewaltakts. Wir wollen also zum Ausdruck bringen, dass die Gewalt durchaus ein Bestandteil seines Ausdrucks in seinen Werken wiedergibt. In vielen Ländern hat er gerade bei der jüngeren Generation mit seinem Stil beeindrucken können. Eine Abweichung zeitgenössischen Stils, ein wenig irreführen und manchmal auch orientierungslos. Seine frühe Befreiung aus dem heimischen Einfluss führte dazu, dass er sich für dynamische Bewegung und nicht für den Stillstand entschied.

Wenn wir die Grafiken von Mohammed Sami mit denen des irakischen Kunstveteranen Ala Bashir vergleichen, finden wir Annährung und Abweichung in unmittelbarer Präsenz. Ala, der Surrealist, drückt sein persönliches Dasein mit den gewaltsamen Zeiten im Irak aus. Trotz allem findet man hin und wieder einen Vogel in seinen Gemälden, der als Symbolik für den Erhalt des Geistes und des Seelenfriedens steht. Die Grafiken überzeugen und zeigen Mohammeds Entbehrung, wenn es sich um den Einsatz von Natur handelt. Einzelne Details wie zum Beispiel Vögel, Pferde und humane Siluetten oder auch Landschaften stehen im Ausgleich mit geschriebenen und runden Linien als wären sie auf der Reise... Ganz im Gegensatz mit Bechirs Arbeit. Auch wenn der Vogel sein Ausdruck des „Aufgenommen sein“ ist. In Contradiction dazu steht Mohammeds Werk, der eher den rebellischen Einfluss unterstützt. Durch die Arbeiten beider Künstler wird die Befreiung als wichtiger Charakterzug interpretiert. Die Türen zur (Ausdrucks) freien Welt stehen offen und werden von beiden produktiv auf künstlerischem Niveau gehalten.

Die Seele wird berührt durch die Darstellung eines leidenden Menschen. Es ist nicht seine Absicht den Menschen in seiner Situation aus dem Gleichgewicht zu bringen, eher im Gegenteil versucht er dem Unglück zu entfliehen. Eine eher seichte Anspielung auf die irakische Gewalt...die Führung seines Pinsels ist die sanfte Antwort zu den gewalttätigen Tatsachen des Landes und dem Schock, dem die Menschen dadurch ausgesetzt werden. Ein weiterer Grund weshalb Vögel und Pferde ein gern gemaltes Motiv sind: Sie stehen als Symbol für „seinen“ Frieden.

Der bereits verstorbene Künstler Faiik Hassan nahm das Pferd als Synonym für das Nomadenleben im Irak. Er bediente sich verschiedenster Elemente. Die Aussagekraft schürt aus den vielen Erfahrungen der aufkommenden Lebendigkeit der Jugend. Auch wenn die Aussage bestehen bleibt, ist sie später durch die Bedingungen im Lande Irak nur bedingt zu leben. Diese Form der Kunst inspirierte Mohammed Sami eine lange Zeit.

Nachdem er sich vom Einfluss der Künstler, deren Schülern und Bewunderer befreien konnte, begann er an Schulen die Befreiung der Dominanz des physischen Gleichgewichts zu lehren. Er tat dies in einer für ihn sehr unkonventionellen Form, in dem er seine Aussagen zwar künstlerisch in Form von Karikaturen wiedergab. Wichtiger Bestandteil für sein Schaffen zu der Zeit war es den Protest der Jugend immer im Vordergrund zu lassen. Den eines ist selbstverständlich: In einer gesunden Jugend liegt eine gute Zukunft des Landes.

Mohammed Sami beeindruckt in zweierlei Hinsicht seinen Betrachter. Zum einem natürlich durch seine Gabe Gefühlen durch Farben Ausdruck zu verleihen und zum Anderen den politischen Aspekten seines Landes mit dynamischem und kämpferischem Respekt gegenüber zu treten.
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