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Neue Schau in London: Paul Cézanne als Porträtmaler

Ein Selbstporträt des Künstlers Paul Cézanne. Foto: National Portrait Gallery


Neue Schau in London: Paul Cézanne als Porträtmaler 

Aus internationalen Museen und Privatsammlungen zusammengetragen, werden rund 50 Porträts des Wegbereiter der Moderne gezeigt. Unter den Bildern befindet aich auch sein erstes und letztes Selbstporträt.

Der maßgebliche Einfluss von Paul Cézanne (1839-1906) als Wegbereiter der Moderne ist ausreichend belegt. Aber die Porträtkunst des französischen Post-Impressionisten ist weniger bekannt.


In einer neuen Ausstellung in London zeigt die National Portrait Gallery (NPG) rund 50 Porträts, die aus internationalen Museen und Privatsammlungen zusammengetragen wurden. «Cézannes Porträtkunst ist zwar wichtig, aber häufig vernachlässigt», sagte der NPG-Direktor Nicholas Cullinan zur Eröffnung am Donnerstag. «Sie enthüllt die persönliche und damit die menschliche Seite von Cézannes Kunst.» Die Ausstellung «Cézanne Porträts», die schon in Paris in diesem Sommer ein Publikumshit war, wird bis zum 11. Februar 2018 in London gezeigt.


Cézanne malte insgesamt rund 200 Porträts. Zu sehen sind in London auch sein erstes und letztes Selbstporträt, Cézanne mit Melone (1885/86), sowie durchdringende Abbildungen seiner Frau Hortense, des gemeinsamen Sohnes Paul - im Alter von zehn Jahren - und von Verwandten, Freunden Landarbeitern.


Eigen ist allen Porträts - und besonders denen von Hortense - ein fast ausdrucksloser Blick - und jeglicher Verzicht auf Poesie oder Schmeichelei. Cézanne, so sagte Kurator John Elderfield, war ein Meister der «absoluten tatsächlichen Repräsentation, verbunden mit der Tatsächlichheit des Malens». Die Porträtkunst Cézannes wertet Elderfield als die «profundeste seit Rembrandt».


London (dpa)


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