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Museum würdigt Warhol und das Erbe der Pop-Art-Ikone

Andy Warhols «Ladies and Gentleman» (1975). Foto: Alexander Heinl

«Tanya as a Bandit» (1989, r) von Cady Noland und Warhols «Mustard Race Riot» (1963, l). Foto: Alexander Heinl

Besucherinnen betrachten Andy Warhols «Details of the Last Supper» (1986), im Vordergrund rechts steht «Amore» (1988) von Jeff Koons. Foto: Alexander Heinl

Blick in die Ausstellung «Pop Pictures People». Foto: Alexander Heinl


Museum würdigt Warhol und das Erbe der Pop-Art-Ikone 

Die Schau soll die Relevanz und das Nachwirken der Pop-Art von den 60er Jahren bis in die Gegenwart zeigen. Auch Werke beispielsweise von Jeff Koons und Keith Haring sind zu sehen.

Das Konterfei von Marilyn Monroe, auf goldenem runden Grund: In Anlehnung an die mittelalterliche Malerei hat einst Andy Warhol (1928-1987) der Schauspielerin ein Denkmal gesetzt.


Von diesem Freitag an zeigt das Museum Brandhorst in München Werke des Künstlers und stellt sie Ausstellungsstücken unter anderem von Jeff Koons und Keith Haring gegenüber. Die Schau `Pop Pictures People` soll die Relevanz und das Nachwirken der Pop-Art von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart zeigen, teilten die Veranstalter mit. Unter den rund 60 Exponaten seien auch Neuerwerbungen.


Dazu zählen Werke von Michel Auder, der das exzentrische Warhol-Umfeld in den späten 60er und frühen 70er Jahren mit seiner Kamera begleitete. Dabei habe er `eine unprätentiöse Hommage an die Freiheit der Pop-Lebensentwürfe geschaffen`, heißt es beim Museum.


Als roten Faden haben die Verantwortlichen die Spannung zwischen der freien Kraft der abstrakten Kunst und den Motiven oberflächlicher visueller Kultur ausgemacht. Deutlich werde das am Titel der Papierarbeit `Beating with a Baseball Bat` von Bruce Nauman: `Kunst soll einen wie ein Baseballschlag in den Nacken treffen`, hieß es.


München (dpa)


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