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Museum Barberini zeigt Beckmann, Richter und Cross

Das Museum Barberini hat sich als echter Pubikumsmagnet erwiesen. Foto: Bernd Settnik


Museum Barberini zeigt Beckmann, Richter und Cross 

Auch im neuen Jahr will das Museum Barberini in Potsdam viele Besucher anlocken. Drei Ausstellungen werden gezeigt.

Mit mehr als einer halben Million Besuchern hat das neue Potsdamer Museum Barberini bereits im ersten Jahr einen hohen Zulauf verzeichnet. Besonders erfreulich sei der große Zuspruch von Kunstinteressierten aus Berlin, sagte Direktorin Ortrud Westheider im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.


«Wir haben aber auch viele Besucher aus anderen Bundesländern, die das Museum Barberini zum Anlass nehmen, Potsdam zu besuchen», betonte Westheider. Im nächsten Jahr wolle das Museum mit drei großen Ausstellungen Interesse wecken, so sollten ab Februar Werke des Malers Max Beckmann (1884 bis 1950) zu sehen sein.


«Da erwarten wir bedeutende Werke, wie das «Schauspieler-Triptychon» aus dem Fogg Art Museum in Cambridge. Es ist das zentrale Gemälde zum Thema des «Welttheaters», deshalb hing von dieser Leihgabe sehr viel ab. Aber auch die Tate Gallery in London, die National Gallery in Washington und viele deutsche Museen und Sammler unterstützen uns, darunter die Enkelin des Künstlers», sagte Westheider.


Ende Juni gebe es dann eine Gerhard-Richter-Ausstellung. Sie werde sich zum ersten Mal dem Thema der Abstraktion in seinem Werk von den 1960er Jahren bis heute widmen. «Da können wir auch ganz neue Bilder von Richter zeigen. Wir sind gerade dabei, zusammen mit dem Künstler die Auswahl abzuschließen», sagte die Direktorin.


Dann gehe es weiter mit Henri-Edmond Cross. «Ein Neoimpressionist, der in der Generation zwischen Monet und Matisse eine wichtige Rolle gespielt hat. Er hat Saint-Tropez und den Süden Frankreichs für die Malerei entdeckt. Künstler wie Picasso sind ihm nachgefolgt und haben an der Cote d´Azur gemalt», erläuterte Westheider.


Das Museum Barberini war Ende Januar in Potsdams Historischer Mitte eröffnet worden. Der Wiederaufbau des alten Palais Barberini als Museum hatte 2013 begonnen, dahinter stehen der Mäzen und Software-Milliardär Hasso Plattner und dessen Stiftung.


Potsdam (dpa)


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