Interview mit dem hawaiianischen Künstler Dennis Mathewson.


    (Davood Khazaie): Herr Dennis Mathewson, erzählen Sie uns bitte etwas über sich, wann und wo Sie geboren wurden und über die Teile Ihre Lebens, welche sie zu Ihrem künstlerischen Werdegang zählen.

    (Dennis Mathewson): Ich wurde in Michigan geboren und zog im Alter von 10 nach Las Vegas, dann im Alter von 20-22 verließ ich Las Vegas und lebe von da an auf Hawaii. Derzeit bin ich 52 Jahre alt. Wenn ich an mein ganzes Leben betrachte, war ich, soweit ich zurückdenken kann, immer ein Künstler, von meiner Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Meine Beruf war immer die Kunst, welche ich je für mein Leben getan habe. solang ich arbeite. Ich begann in der Grundschule mit meinem künstlerischen Talent die Schule mit Postern, Zeichnungen und Bannern für das Football Team zu versorgen, sowie auch andere verschiedenen Veranstaltungen. Einige meine Freunde waren Musiker oder Sportler, ich war immer der Künstler. Nach der High School bekam ich einen Job bei Big Daddy Rat (Karl Smith), ein Amerikaner, der für seine künstlerische Arbeit an Monster Cars und dies großen animierten Figuren von Ford und Chevy und vielen anderen übertriebenen Rennwagen bekannt war. Im Alter von 14 vegann ich damit zu vielen Rennwagen Shows zu gehen und als ich 15 Jahre alt war wurde ich eingestellt um die Designs einzufärben. Die Kunden wollten T-shirts kaufen und würden ein schwarz-umrandetes Bild auf diese drucken, danach würden Sie es zu mir geben damit ich diese mit Airbrush Farbe für 50 Cents US bemale und so waren meine Anfangstage in denen ich Airbrush nutzte. Meine erste Airbrush-Pistole bekam ich als ich 14 Jahre alt war. Ab diesem Zeitpunkt bekam ich einem Job an der Universität von Las Vegas, ULNV als Art Director, direkt aus der High School, keine College-Bildung, aber ich gehörte tatsächlich zur Belegschaft der Universität. So gewann ich viel Wissen für die grafische Kunst.

    Ich hatte auch einen kleinen Laden, als ich Autos und Schilder bemalte und zu der Zeit in Las Vegas war, die Zeichen-Hauptstadt der Welt. Sie wissen doch; Las Vegas ist berühmt für seine Anzeigetafeln. Der Markt für Airbrush und automatisierte Malerie war nicht groß, als Beschilderung ein großer Teil von ihm war. Also "malte" ich von Tür zu Tür um zu versuchen etwas Geld zu bekommen und fragte; "Möchten Sie Ihr Shirt mit Airbrush bemalt haben?" oder "Brauchen Sie ein paar Schilder für Ihr Geschäft?" Ich verließ Las Vegas und ging nach Florida wo ich wieder Shirts mit Airbrush bemalte. Dort habe ich ca. hundert Shirts an einem Abend mit Airbrush bemalt, ich war sehr geschickt und sehr schnell. Dann ging in mit diesen Fähigkeiten nach Hawaii. Im Jahr 1980 hat ich 7 Läden und 35 Künstler, die für mich arbeiteten. Es kam häufig vor das Touristen und Urlauber zu mir kamen und eine Strand-Kulisse als Teil ihrer Souvenir-Artikel in Auftrag gaben. Zusammen mit diesen Arbeiten bemale ich weiterhin Autos und ähnliches. Dies ist bekannt als kommerzielle Kunst. Ich hatte einen guten Ruf, sodass ich, ich würde sagen im Jahr 2005 wohl als einer der Top Custom Maler der Nation galt und viele Unternehmen wie Anest-Iwata and ALSA Corp. sowie andere Maler und Airbrush Hersteller mich anerkannten und ich ein Teil ihrer Branche wurde. Also, ich bekam viel Magazin-Anerkennung von vielen verschiedenen Zeitschriften. Zu dieser Zeit, unterrichtete und instruierte ich außerdem in Workshops für Magazine, Lack und Airbrush-Unternehmen.
    Zurück auf Hawai bemalte ich weiterhin Autos und nicht mehr länger t-shirts. In den letzten paar Jahren haben sich meine Kunstwerke in den Galerien sehr bewährt.

    Ich habe zwei Haupt-Galerien. Dimon Head Gallery, welche sich in Waikiki befinden und die andere Lahaina in Maui, welche die wichtigsten Touristenzentren sind und dann habe ich noch fünf Einzelhandelsgeschäfte, kleinere Galerie-Läden, welche meine Arbeit auch gut verkaufen. In den letzten zwei Jahren habe ich über 130 Original Arbeiten und Tausende von Drucken verkauft. Die Mehrheit meiner Arbeiten ist auf handgeschliffenen Metallen, Leinwänden und limitierten Auflagen gemalt. Ich bin glücklich mit der Art und Weise, wie meine künstlerische Karriere sich in all den Jahren entwickelt hat indem ich mehr Kunstwerke kreiere und weniger Autos bemale.

    (D.Kh.): und keine T-Shirts. (lacht)

    (D.M.): Das ist richtig, aber das alles liegt hinter mir. Es war mein Lernwerkzeug.

    (D.Kh.): So fast nach 40 Jahren ist es zu erwarten so zu sein. Ich würde es eine Art Odysee nennen, wie eine Durchquerung. Wie stehts mit dem möglichen Einfluss Ihrer Eltern?

    (D.M.): Ich denke es gibt zweit Arten von Künstlern, solche die gelehrt werden, zur Schule gehen und den Prozess der Kunst lernen und sehr geschickt werden. Und es gibt einen andere Typ Künstler, die im wesentlichen die Leidenschaft inne haben, fast wie ein Fluch. Ich bin der zweite Typ von Künstler, ich musste einfach malen, egal wo. Ich male und kreiere andauernd, auch wenn ich im Flugzeug sitze. Ich kann nicht still sitzen. Ich muss einfach etwas schaffen. Meine Eltern, keiner von ihnen war künstlerisch. Mein Vater hat es immer ganz bewusst angespornt und meine Mutter war immer sehr stolz. Es gab nichts was sie dazu beitragen konnten, außer: „Das ist sehr schön.“

    (D.Kh.): Können Sie uns mehr über den Einfluss des Meeres in Ihrer Arbeit erzählen, seitdem Sie in einem Küstengebiet geboren wurden und nun auf einer Insel leben?

    (D.M.): In all meinen Arbeit, wo ich wohne mag ich es Geschichten zu erzählen, und als Künstler sehe ich die Dinge anders. Hier in Deutschland gab es eine lustige Sache in der Klasse am Freitag vor diesem Wochenende. Ich schaute mir die Bäume an und sagte den Studenten, " Haben Sie bemerkt, dass die Blätter an den Bäumen alle ihre Farbe geändert haben in drei Tagen. Sind sie mehr gelber geworden?" Sie sehen, dass ist der Künstler in mir. So sehe ich in meiner Insel-Kultur, Dinge in Vulkanen, in Lava.Ich sehe Kunst in diesen Dingen. Ich sehe die kreative Seite davon. Was könnte es sein. In den Tiki-Bildern, welche ich mit den Skulpturen fertige, sehe ich den hölzernen Mann und so weiter. Ich sehe die Menschen auf Hawaii, in verschiedenen Hautfarben, unterschiedlicher Gliederung. Menschen auf Hawaii sind von überall her, dort haben wir einen Schmelztiegel verschiedener Kulturen. Es gibt viele Japaner, Chinesen, Portugiesen, Kaukasier, Hawaiianer, alle Arten von ethnischen Gruppen. Solche Bilder sehe ich in den Tikis, wie die verschiedenen Menschen. In meinen Bilder erzählen sie Geschichten über ihre Kultur, egal ob sie fishen, Karten spielen, lachen, scherzen. Sie wissen schon halt das ganz normale Leben. Das andere was ich tue ist aquatische Malerei, welches die Unterwasserwelt zeigt; doe Quallen, die Schildkröten und See-Drachen. Ich versuche einzigartige Tiere zu finden, die nicht übersättigt und kommerzialisiert wurden, sowie Delphine und Wale. Also sagte ich am Anfang das ich diese Arten nicht malen wollte. Ich wollte meine eigene Identität finden. Ich wollte etwas finden was mein eigener Favorit ist und dann damit arbeiten. Das ersten Quallen-Bild was ich malte, habe ich in der Galerie in drei Tagen verkauft. Meine Originale mit Quallen werden von überall von 5000 bis hin zu 40000 US Dollar verkauft. Also wenn ich sechs 1000 Dollar Bilder in drei Tagen verkaufen kann, sage ich, "Ich versuche ein anderes." Seitdem habe ich in einem halben Jahr wieder 60 Quallen-Bilder gemalt und habe jedes einzelne von ihnen verkauft. Also nehmen Sie es an einem Tier und versuchen 60 Versionen von diesem zu malen. Sie werden wesentlich kreativer, weil Sie jedem einen bestimmte Wendung geben, Sie werden verschiedene Tiere finden. Jetzt gehe ich zu einem Aquarium und sehe eine Quallen und sehe verschiedene Dinge in ihr. Viel intensiver, finde ich neue Dinge viel detaillierter als ich sie zuvor gesehen habe. Ich kann von der Qualle schaffen.

    (D. Kh): Gerade am Beispiel von Quallen. Studieren Sie deren Biologie, wenn Sie sie malen wollen?

    (D. M.): Ja, die verschiedenen Rassen und Arten und woher diese herkommen, aus kaltem Wasser, aus warmen Wasser. Ich habe eine Menge über sie gelernt, weil ich es mag die Details zu studieren; was is die Membran, wo ist das Gehirn. Schauen Sie sich die Quallen an, eine Alien-Typ-Kreatur.

    (D. Kh): Neben den Schildkröten sehe ich die Seepferchen. Was hat es mit diesen auf sich?

    (D. M.): Ja ich mag Seepferdchen. Auch mag ich die See-Drachen, welche ein grünes Muster haben. Ich mag es wie sie mit dem Wasser sich bewegen. Sie können sehen wie sich das ganze Muster im Strom des Gemäldes bewegt, wie Wasser.

    (D. Kh): Was ist mit den Tikis? Warum sind Sie so an ihnen interessiert?

    (D. M.): Weil sie in unserer Gemeinde sind, sie sind Teil unserer Kultur. Ich versuche mich mit meiner Umgebung um mich herum zu identifizieren. Ich sehe den Adler, den Wolf, ich lebe dort nicht aber ich sehe die Tikis. Ich habe sie in Museen studiert. Ich fand heraus, wie die Schöpfer der Tikis waren, was sie meinten, was die Kopfbedeckung bedeutet, die Art und Weise wie sie strukturiert sind, die Art wie sie stehen ist eine Position des Ringens. Die meisten Menschen wissen diesen kleinen Details nicht, da sie nur die Tikis sehen. Aber im frühen Polynesien war Ringen die größte Sportart. So nehmen viele Tikis einen aggressiven Position wie ein Ringer ein. Nun wissen Sie es und wenn Sie sie sehen werden Sie sagen, "Ha! Ich sehe was sie tun, ihre Kinn-Struktur sticht heraus, als ob sie sagen, AHH! (in einer aggressiven Art und Weise.)" Manche sind aggressiv, manche glücklich, einige sind ruhig. Ich gebe in ihnen alle verschiedenen Ausdrücke wieder. Aber ich bleibe immer innerhalb der Grenzen der ursprünglichen Techniken der Schöpfer und bin sehr an den traditionellen Stilen, an den Strukturen interessiert.

    (D. Kh): Und die Tikis ansich, sind sie heutzutage modernisiert oder traditionell geblieben?

    (D. M.): Nun, bevor es das geschriebene Wort und Farbe gab, waren es Skulpturen. Die polynesischen Formen waren aus Holz, sie repräsentierten Götter Tiere und Familien-Beschützer. Auf Hawaii wurden sie Aumakua genannt. Aumakua ist eine Art Schutzgeist oder ein Geist toter Vorfahren, welcher eine andere Form angenommen hat, ein Delphin oder Hai beispielsweise. Manchen Hawaiianer glaube, dass wenn sie verloren gehen würden, dann würden von einem Delphin oder Hai an einen sicheren Ort geleitet werden. Dies kann der Familien-Beschützer sein, eine Erbe oder von wem sie beschützt worden, sagt der Hai. Also würden sie einen Tiki kreieren der einen Hai repräsentiert und diesen würden sie in ihren Haushalt sein Tikis sind Holzkonstruktionen, sie leben nicht wirklich, sin sind nur Statuen, aber sind da und sind üblicherweise and Schlüsselanhängern, an Souvenirs und solchen Sachen aber wahrheitsgemäß in den Museen in Hawaii. Es existieren noch ca 150 Original Tikis, aber viele von ihnen wurden abgetragen oder aufgelöst.

    (D. Kh): Könnten Sie uns etwas über die Herkunft des Begriffs "Tiki" erzählen?

    (D. M.): Tikis stammen aus der frühen Geschichte der Marquesas-Inseln oder Neuseeland. Der Begriff Tiki meint eigentlich den ersten Mann, wie im Christentum den Adam. Also sagen sie in Polynesien, dass Tiki der erste Mann war und es gab auch die Tiki-Frau. Repräsentationen von Tiki-Frauen, von Göttern und von verschiedenen Bildern und Beschützern. All die Skulpturen sind Tikis. Im den 1960er Jahren wurden Tikis trendige Surfer, eine Art coole Sache. So konnte man sie in Cartoons, als Hippie oder in Hip-Hop Art auf Bilder sehen. Jetzt komme sie wieder. Wenn Sie nach Hawaii kommen würden, dann würden Sie Tikis in einem Restaurant, glanzlos platziert würden Sie sie auf Kaffee-Bocen sehen. Sie würden sie auf einem Logo eines Geschäfts sehen. Also wurden Tikis zu einem klassischen Symbol um Hawaii zu repräsentieren. Wenn sie nicht in Fleisch und Blut leben, dann leben sie in meiner Malerei. Ich nehme diese Stauen und gebe ihnen Leben.

    (D. Kh): Gibt es im Zusammenhang mit den Tikis ein mythologisches System, wie z.B. in der griechischen Mythologie?

    (D. M.): Ja, ja ein sehr ähnliches. Es gibt 4 wichtige Götter, die da wären Kāne, Kanaloa, Kū, und Lono und noch Halbgötter, welche nur Beschützer sind. Es ist uralt. WEnn Touristen Tikis sehen, verstehen sie nicht den tatsächlichen traditionellen tieferen Sinn, aber in der Regel sagen wir es ihnen auch nicht. Wir sagen nur "Ja, das is ein Tiki."

    (D. Kh): Gibt es etwas was Sie von Kunst abgrenzt, basierend auf dem was ich bisher verstanden habe ist Kunst immer mit Ihnen verbunden. Gibt es etwas besonderes was sie von Kunst los löst? Ich meine, machmal möchten Künstler ihrer Kunst entfliehen. Wie ist es în Ihrem der Fall?

    (D. M.): Ab und an fische und koche ich. Aber eigentl. sind diese Aktivitäten grundsätzlich nicht künstlerisch, ja ich brauche Kreativität.

    (D. Kh): Möchten Sie uns etwas über Ihre Familie erzählen, wenn es in irgendeiner Weise mit Ihrer Kunst zu tun hat?

    (D.M.): Ich habe meine Frau Susan vor 25 Jahren geheiratet und meine Tochter Indigo ist ein Teenager, die bald ihr Abitur macht. Ich habe ihren Namen gewählt, weil es eine organische Farbe ist und außerdem im Regenbogen wieder zufinden ist.

    (D. Kh): Nehmen wir an jemand kommt in Ihrer Galerie, aber der- oder diejenige kann sich in diesem Moment kein Gemälde leisten, möchte aber gerne etwas mitnehmen, was können sie solch einer Person anbieten. Kann der- oder diejenige nur die Galerie besuchen, sich ein paar Werke ansehen und wieder gehen?

    (D. M.): Ich denke ich möchte das die Person sich an die Individualität meiner Arbeit erinner, so dass, wenn sie meine Arbeiten woanders sieht, gleich sagen wird, "ja das kenne ich, das ist eine Arbeit von Mathewson."

    (D. Kh): Bitte erzählen Sie uns jetzt noch etwas über Ihr momentane Arbeit, Cosmic Airbrush.

    (D. M.): Cosmic Airbrush ist mein Geschäft, der Name des Ladens, meine Einrichtung, dort habe ich mein Equipment, meine Spray-Kapseln und ich habe ein Team. Sie helfen mir mit meinen Projekten, außerdem malen wir dort eine Menge von dem was wir individuelle Malerei nennen, das sind individuelle bemalte Motorräder und Autos. Alle sind mit unserer Arbeit bemalt.

    (D. Kh): Manchmal tun dies Ihre Mitarbeiter?

    (D. M.): Ja, ich arbeite mit ihnen. Wir arbeiten dort als ein Team. Sie können es anfertigen. Sie können Teil der Arbeit sein. Sie können es fertig stellen. Alles was wir tun, tun wir als Team.

    (D. Kh): Und technisch gesehen, ich meine mit Airbrush, haben Sie versucht ewtas zu erneuern im Airbrush? Ich meine, angenommen wir fragen einen klassischen Künstler der Renaissance, er könnte sagen, erkreierte seine Technik, sein Farbe, was auch immer. Wie sieht es mit ihre Ergebnissen in diesem Bereich aus, abgesehen von Ihren anderen beachtlichen Erfolgen?

    (D. M.): Ja ich war tatsächlich mit dem auf Lösemittel basierenden Farbhersteller ALSA Corp. in Kontakt, welche automatisierte Farbe herstellen. dort schuf ich ganz Farblinien. Ich bin seit vielen Jahren für meine Farben bekannt, das meine Farben sehr glänzend in meinen Gemälden sind. Ich benutze die Farbe nicht direkt aus der Tube oder der Dose. Ich habe sie nach meinem Geschmack angepasst. Eine Farben Firma bemerkte dies und fragte; " Können Sie diese Farben für uns herstellen?" und das taten wir dann auch. Ich ging nach Los Angeles, Kalifornien und dort für etwa einen Monat ins Labor, mischte alle meine Farben und sie nannten sie “Dennis Mathewson Hawaiian Hues.” Ihre Namen sind z.B. „Lava Orange“, „Feuerrot“ und „Tropisch Violett“. Die Farben die ich für Jahre in der automatisierten Arbeit mischte und die wir für individuelle Malerei nutzen ist nicht wirklich die beste Farbe um diese Art von Arbeit als Künstler zu verrichten. In de bildenden Kunst haben wir bessere Farbpigmente und so war ich in der Lage zu gehen und eine automatisierte Farblinie zu schaffen, für Airbrusher entwickelt, ausschließlich für den individuell malenden Airbrusher. Ich nahm alle Pigmente und machte sie ergiebiger. Es ist wirklich ein großartiges Produkt. Ja ich habe meine Marktlücke gefunden. Außerdem glaube ich das von all den Dingen die ich in meinem Leben getan habe, aus irgendwelchen Gründen die Blasen sehr beliebt geworden sind, sodass Menschen meine Blasen sehen und sofort sagen WOW! ICh glaube, ich bin der Blasen-König geworden, es gibt eine Blasen-Vorlage die von Artool erstellt wurde mit dem Namen Bubble F/X, sodass andere Künstler in der Lage sind diese zu nutzen. Artool stellte bereits Tiki-Vorlagen her, die ich entwickelte. Sie wissen, wenn etwas sehr beliebt ist, arbeiten Menschen damit.

    (D. Kh): Meistens sind die einfachsten Fragen die schwersten. Und auch die schwersten Fragen sind mit Definitionen verbunden. Können Sie "Kunst" aus Ihrer sich definieren?

    (D. M.): Ok. Einfache Frage, einfache Antwort. Erschaffen.

    (D. Kh): Ja da kann ich zustimmen.

    (D. M.): Kunst ist zu schaffen.

    (D. Kh): Wenn ich meine Schülern etwas beibrachte, sagte ich ihnen sehr oft das selbe, das Kunst etwas zu schaffen bedeutet, durch den Einsatz verschiedener Medien. Mit anderen Worten; ein Dichter kreiert mit Worten, ein Skulpteur mit Stein oder Holz oder anderen Materialien. Alls dies ist die Einheit der Kunst. Der Unterschied ist das Material was sie nutzen.

    (D. M.): Ich fühle das schaffen in der Farbe und lehre in meinen Workshops den Menschen, das sie von mir lernen sollen, das ich ihnen nicht kreieren zeige, aber das ich ihnen zeige wie sie die Techniken einsetzten können. Wir sagen zu kreieren, der Ausdruck in der Farbe, die Fähigkeit etwas in der Kunst in Bewegung zum Ausdruck zu bringen. Es könnte etwas sein, was die Person stört oder macht das sie sich unwohl fühlt. Ich denke, das ist ein Erfolg in der Kunst. Ich denke auch das ist etwas schaffen. Auch die Schönheit, die Menschen haben ein Gefühl, das ist Schönheit, dass mich entspannt es anzusehen. Ich denke jeder Künstler der die Art von Emotionen aus einer Person erfassen kann, ist ein wahrer Künstler.

    (D. Kh): Und abgesehen von dem ganzen, gibt es noch etwas Besonderes, was sie unseren Zuschauern über Ihre Kunst sagen möchten. Angenommen, jemand sieht sich unserer Website an und möchte mit Ihnen für erste Mal vertraut werden. Wie möchten Sie sich kurz vorstellen? Ich z.B. war nicht vertraut mir Ihnen und Ihrer Arbeit. Ich habe ich mit Ihnen zwei Tage zuvor vertraut gemacht. Auf jeden Fall war es ein Privileg, mich mit Ihrer Arbeit vertraut zu machen.

    (D. M.): Ich bin ein Künstle, ich komme von einem besonderen Ort, Hawaii, ein einzigartiger Ort, in dem Sinne ds es eine Insel in der Mitte des Pazifischen Ozean ist. Es ist auf halbem Wege zwischen Japan und den Vereinigten Staaten, son sind wir in dem Sinne nicht wirklich Amerikaner. Ich komme von einem besonderen Ort. Sie haben ihre eigenen Menschen, ihre eigene Sprache, ihre eigene Musik, ihre eigenen Nahrungsmittel, sie haben ihre eigene Identität. Also, ich bin ein Künstler der aus diesem Umfeld kommt. Ich mag es den Insel Lebensstil, in dem ich lebe, zu schaffen und zu malen. Und das ist die Arbeit an der ich mich versuche. Also wenn Sie jemals nach Hawaii kommen, dann werden Sie Hawaii und meine Arbeit sehen.

    (D. Kh): Vielen Dank, Herr Mathewson für Ihre Zeit.

    (D. M.): Ich bedanke mich auch.



    Global Art Magazine bedankt sich bei Herrn Denis Mathewson. Das Interview wurde in Hamburg, Herbst 2009, durchgeführt.

    Übersetzt von Moritz Frische



    Für weitere Informationen:

    Dennis Mathewson - Fine Art Sales

    Dennis Mathewson - Custom Painting