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Karl Schmidt-Rottluff und die außereuropäische Kunst

Karl Schmidt-Rottluff, Masken, 1938. Foto: Axel Heimken

Die Skulptur «Grünroter Kopf» vor dem Gemälde «Blaue Frau» (1923). Foto: Axel Heimken


Karl Schmidt-Rottluff und die außereuropäische Kunst 

Der «Brücke»-Maler begann schon früh afrikanische und ozeanische Kunst zu sammeln. Welchen Widerhall die Figuren und Masken in seinem Werk gefunden haben, zeigt eine Hamburger Ausstellung.

Zeit seines Lebens begeisterte sich der «Brücke»-Maler Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976) für außereuropäische Kunst. Unter dem Titel «expressiv, magisch, fremd» zeigt das Bucerius Kunstforum in Hamburg, wie diese Kunst sein eigenes Schaffen bereichert hat.


Zu sehen sind rund 80 Arbeiten, darunter Skulpturen, Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik. «Die Faszination für afrikanische und ozeanische Figuren und Masken zeigt sich in seinem gesamten Werk», sagte Kuratorin Kathrin Baumstark in Hamburg. Dabei werden die Werke in direkten Dialog mit afrikanischen und ozeanischen Objekten aus der ethnografischen Sammlung des Künstlers gesetzt.


Der gebürtige Chemnitzer begann bereits in den 1910er Jahren, außereuropäische Kunst zu sammeln. Eines der ersten Zeugnisse dieser künstlerischen Auseinandersetzung ist eine Postkarte, die Schmidt-Rottluff 1909 an den befreundeten «Brücke»-Maler Erich Heckel schrieb und auf der er eine Figur aus Kamerun skizzierte.


Die dargestellten Objekte solcher früher Zeichnungen sah er vermutlich in Hamburg - damals Umschlagplatz für Waren aus den deutschen Kolonien in Afrika und der Südsee - wo er sich 1910 ein Atelier einrichtete. Die Ausstellung läuft vom 27. Januar bis zum 21. Mai.


Hamburg (dpa)


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Karl Schmidt-Rottluff: expressiv, magisch, fremd









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