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Christo wehrt sich gegen Bezeichnung «Verpackungskünstler»

Christo. Foto: Paul Zinken


Christo wehrt sich gegen Bezeichnung «Verpackungskünstler» 

Der Künstler verarbeitet bei vielen seiner Projekte Stoff, doch als «Verpackungskünstler» sieht er sich deshalb noch lange nicht. Gerade zeigt er in London eine Skulptur aus tausenden bemalten Ölfässern.

Der unter anderem mit der Verhüllung des Reichstags 1995 in Berlin bekannt gewordene Künstler Christo findet die Bezeichnung «Verpackungskünstler» unpassend.


Er verwende zwar in vielen Projekten Stoff, aber vieles sei eben nicht verpackt, sagte er in einem Interview mit den Schweizer Zeitungen «Südostschweiz» und «Bündner Tagblatt». Der 83-Jährige schafft nach eigenen Angaben keine Kunstwerke auf Vorschlag anderer. Gletscher in der Schweiz zu verpacken, interessiere ihn nicht. Ihm gehe es vielmehr um die persönliche Beziehung, die er und seine Frau Jeanne-Claude (1935-2009) zu einem Projekt hätten.


In diesem Jahr hat Christo, der in Bulgarien geboren wurde, im Hyde-Park in London eine Skulptur aus tausenden bemalten Ölfässern gebaut. 2016 zeigte er im Iseo-See in Norditalien drei Kilometer lange Stege aus Kunststoffwürfeln, «Floating Piers».


Chur (dpa)








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