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Ausstellungen
 
30-05-2017
documenta-Reiter müssen viele Hürden nehmen

Vier Reiter sind im Dienst der Kunst auf einem Ritt quer durch Europa. Das Projekt ist Teil der Ausstellung documenta. Probleme bereiteten bisher vor allem die Grenzübertritte.

Kunst kann Grenzen überwinden, doch für die vier documenta-Reiter ist das ein hartes Stück Arbeit. Denn die drei Männer und eine Frau sind zu Pferd von Athen nach Kassel unterwegs.

Die größten Hindernisse sind dabei bürokratischer Art: «Unglaublich, was für Vorwände sich Grenzbeamte einfallen lassen», sagt Peter van der Gugten. Der 53-Jährige ist einer der Reiter. An der serbischen Grenze ließ man die Teilnehmer des Kunstprojekts sechs Stunden warten - wegen eines angeblich fehlenden Stempels.


Trotz solcher Hürden sei die Stimmung hervorragend. «Die Moral ist gut», erzählt van der Gugten. Anfang April startete er die Tour gemeinsam mit den Deutschen Tina Boche und David Wewetzer sowie dem Ungarn Zsolt Szabo in Athen. Dort läuft die weltweit bedeutende Kunstausstellung bereits. In der eigentlichen documenta-Stadt Kassel geht es am 10. Juni los.


Die Ausstellung dauert 100 Tage - soviel Zeit ist auch für den Ritt eingeplant. Es handelt sich um die Performance «The Transit of Hermes» (Die Durchreise des Hermes) des schottischen Konzept-Künstlers Ross Birrell. Inspiriert wurde Birrell laut documenta vom Ritt des schweizerisch-argentinischen Reiters Aimé Félix Tschiffely. Der reiste zwischen 1925 und 1928 von Buenos Aires nach New York.


Die Route des documenta-Ritts soll von Griechenland durch Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien, Österreich bis nach Deutschland führen. Mit ihrer Tour wollen die Reiter für Erhaltung und Wertschätzung der Pferde sowie für das Grundrecht von Mensch und Pferd auf einen freien Zugang zur Natur werben.


Mittlerweile ist etwa die halbe Strecke bewältigt: 1400 Kilometer lägen hinter ihnen, berichtet Peter van der Gugten. Momentan sind sie in Serbien, südlich von Belgrad. Die Reiter erhalten Hilfe von einem deutsch-schweizerisch-serbischen Ehepaar. Dafür sei man sehr dankbar: «Die Übernachtungen sind nämlich nicht vorgeplant, wir müssen selbst schauen, wo wir schlafen», sagt der Schweizer. Unterwegs werden sie freundlich empfangen: von örtlichen Kamerateams, Schulklassen und anderen Reitern. Mühe bereite dagegen die Versorgung der Tiere: Das verfügbare Futter sei nicht so hochwertig wie in der Schweiz. «Trotzdem sind die Pferde gut in Schuss, für das was sie leisten müssen.»


3000 Kilometer in 100 Tagen - das sind im Schnitt 30 Kilometer pro Tag. Auch für die Reiter bedeutet das viele Stunden im Sattel: «6.00 Uhr aufstehen, 7.30 Uhr losreiten, Abendlager gegen 17.00 bis 21.00 Uhr», schildert Peter van der Gugten einen typischen Tag. Die Reiter werden von einem Kamerateam begleitet, das den Ritt dokumentiert.


Das eigentlich Kunstprojekt bleibt aber der Ritt selbst: «Das Filmmaterial wird Teil eines Projekts von Ross Birrell sein, jedoch nicht im Rahmen der documenta 14», erklären dazu die Organisatoren der Kunstausstellung. Künstler Birrell besuche die Reiter unterwegs auf verschiedenen Etappen der Strecke. Die documenta unterstütze die Performance auf mehreren Wegen: Sie hat eine Notrufnummer eingerichtet, die von den Reitern jederzeit in Anspruch genommen werden könne und unterstütze das Projekt finanziell wie auch logistisch.


In Deutschland ankommen soll der Tross Ende Juni. Die documenta-Stadt in Hessen wollen die Reiter am 9. Juli erreichen - knapp einen Monat nach Eröffnung der Kunstausstellung in Kassel. Links Website des Projekts Projekt auf der documenta14-Website


Von Göran Gehlen, dpa


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Website des Projekts

Projekt auf der documenta14-Website



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29-05-2017
Historische Torwache wird für documenta verhüllt

Die Vorbereitungen für die Kunstausstellung in Kassel laufen auf Hochtouren. Der in Ghana geborene Künstler Ibrahim Mahama arbeitet dabei mit zerschlissenen Jutesäcken, die die Geschichte des Welthandels materialisieren soll.

Der Aufbau des nächsten spektakulären Kunstwerks für die Ausstellung documenta in Kassel läuft: Arbeiter begannen am Dienstag nahe der Innenstadt mit der Verhüllung der historischen Torwache.

Das Gebäude wird in den nächsten Tagen komplett mit Jutesäcken verhangen. Es handelt sich um eine Installation des in Ghana geborenen Künstlers Ibrahim Mahama.
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28-05-2017
Max Pechstein: Auf der Suche nach dem Malerparadies

Ob in der Südsee, im italienischen Monterosso oder in den pommerschen Fischerdörfern Leba und Rowe: Zeit seines Lebens war Max Pechstein auf der Suche nach dem Malerparadies.

 «Mir kommt es vor, als sei ich jetzt erst sehend geworden», schreibt Max Pechstein (1881-1955) in einem Brief aus Paris. Die französische Hauptstadt an der Seine übte eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf den jungen Maler aus.
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24-05-2017
Gemäldegalerie: Neue Herzkammer für Alte Meister

Eine Ausstellung in der Ausstellung: In der 70 Meter langen und 18 Meter breiten Wandelhalle im Zentrum des Museums sind 70 selten oder nioch nie gezeigte Bilder nach den Themen der Hauptausstellung gruppiert. Vertreten sind Künstler wie Hieronymus Bosch oder Diego Velázquez.

Die Berliner Gemäldegalerie schafft für ihre hochkarätige Sammlung Alter Meister einen publikumsfreundlichen Zugang.

In der bisher nur für Sonderschauen genutzten Wandelhalle sind von Mittwoch an 70 bislang wenig oder nie gezeigte Werke zu sehen, die exemplarisch in die Gesamtausstellung einführen. Vertreten sind etwa Künstler wie Hieronymus Bosch, Lucas Cranach und Diego Velázquez.
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17-05-2017
Frauenpower auf Venedig-Biennale

Die Kulturstaatsministerin Monika Grütters findet, dass Frauenbeteiligung in künstlerischen Berufen selbst in Deutschland immer noch unterdurchschnittlich sei. Die Bundesregierung habe deshalb einen runden Tisch zu diesem Thema einberufen.

Die diesjährige Kunst-Biennale in Venedig sollte nach Ansicht von Kulturstaatsministerin Monika Grütters für Frauen eine Motivation sein, sich mehr in künstlerischen Berufen zu engagieren.
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14-05-2017
Große Giacometti-Retrospektive in der Tate Modern

Die spindeldürren Bronze-Figuren von Alberto Giacometti sind unverkennbar, einmalig und weltberühmt. Nun blickt die Tate Modern in London mit einer großen Retrospektive auf das mehr als 40-jährige Schaffen des Schweizer Bildhauers und Malers zurück.

 Bronze, Gips und Terrakotta - zehn Räume Giacometti pur stellt die Tate Modern in ihrer Retrospektive über den Schweizer Künstler vor.

 Keine Gegenüberstellungen oder Vergleiche, sondern der Versuch, den Bildhauer, Maler und Grafiker als einen der größten Künstler des 20. Jahrhunderts neben Zeitgenossen wie Matisse und Picasso zu etablieren.
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13-05-2017
Was man zur Venedig-Biennale wissen muss

Goldene Nashörner, ein riesiges Pferd und ein phallusartiger Turm. Die Biennale in Venedig ist ein Muss für Kunstfans. Dieses Jahr steht bei einer der wichtigsten Schauen für zeitgenössische Kunst eine Sache im Vordergrund.

 Wie oft hat man sich schon beim Betrachten eines Kunstwerks gefragt, wie wohl der Künstler so tickt. Was für eine Person er wohl sein mag?

 Der Graben zwischen Schaffenden und Betrachtern ist oft tief. Die Biennale in Venedig will das ändern. Ein Leitfaden für die große Kunstschau, die am 13. Mai eröffnet.
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09-05-2017
Ursprünge im Urwald: Noldes Suche nach Authentizität

Exotik für einen Friesen: Zu Emil Noldes 150. Geburtstag zeigt das Landesmuseum Schloss Gottorf die Sonderausstellung «Nolde in der Südsee». Sie beleuchtet auch das schwierige Verhältnis des erfolgreichen Expressionisten zum Kolonialismus.

Authentizität gilt als wichtige Währung der Postmoderne. Doch bereits der nordfriesische Maler Emil Nolde (1867-1956) war von der Sehnsucht nach einer ursprünglichen Welt getrieben.

Zum 150. Geburtstag des Expressionisten (7. August) zeigt das schleswig-holsteinische Landesmuseum Schloss Gottorf in Schleswig die Sonderausstellung «Nolde in der Südsee» (8.5.-3.9.). 150 Werke umfasst sie insgesamt, darunter 19 farbstarke Gemälde.
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08-05-2017
Moritzburg feiert Käthe Kollwitz

Am 8. Juli jährt sich der 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz. Im Rüdenhof erinnert jetzt eine Ausstellung an die berühmte Grafikerin und Bildhauerin.

Mit einem eigenen Jahresprogramm feiert Moritzburg bei Dresden den 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz (1867-1945). Im Käthe-Kollwitz-Haus gibt es Ausstellungen sowie eine Lesung, einen Vortrag und ein Konzert.
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07-05-2017
Superkunstjahr - Kunst für die Massen oder Massenkunst?

Documenta, Biennale Venedig, Skulptur-Projekte Münster, Art Basel - Mega-Kunstevents reihen sich in diesen Wochen aneinander. Hunderte Künstler präsentieren ihre Werke vor Hunderttausenden Besuchern. Kunst oder Kommerz? Kann die Qualität noch mithalten?

 Alle zehn Jahre gibt es ein «Superkunstjahr» - dann fallen die documenta, die Biennale in Venedig und die renommierten Skulptur-Projekte in Münster zusammen.

 Dieses Jahr müssen Kunstbeflissene ihre Reisen noch besser planen, weil die documenta als weltweit wichtigste Großausstellung zeitgenössischer Kunst an zwei Orten, Athen und Kassel, gleichberechtigt spielt.
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04-05-2017
Künstler ehrt Luftschiffpionier Graf Zeppelin

Nach Martin Luther oder Theodor Fontane nun Graf Zeppelin: Ottmar Hörl hat eine temporäre Installation aus 300 seriellen Zeppelin-Skulpturen geschaffen.

 Sie sind klein, orange, blau, schwarz und silbern und tragen alle ein kleines Luftschiff auf dem Arm: Mit 300 Mini-Figuren ehrt der Konzeptkünstler Ottmar Hörl derzeit den Luftschiffpionier Ferdinand Graf von Zeppelin.

In Gedenken an dessen 100. Todestag stehen die Figuren auf rund 200 Quadratmetern vor dem Zeppelin Museum in Friedrichshafen am Bodensee.
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06-05-2017
Was die Kunst in der Nazi-Zeit verschwieg

Bilder von glücklichen, deutschen Familien und muskulösen Sportlern prägten die Kunst in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Rostocker Kunsthalle zeigt 84 ausgewählte Werke, vergisst aber auch die Gegenseite nicht.

 Drei nackte Damen mit fein proportionierten Rundungen unter einem Baum und ihnen gegenüber ein Herr mit kurzen Hosen und Hemd: Adolf Hitler soll dieses Werk des Malers Ivo Sailinger so sehr gefallen haben, dass er es 1939 sofort auf der «Deutschen Großen Kunstausstellung» in München kaufte.
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02-05-2017
Karlsruher ZKM zeigt Werke von Markus Lüpertz

Markus Lüpertz gehört seit vielen Jahren zu den bedeutendsten deutschen Malern und Bildhauern. Jetzt ist eine Auswahl seiner Werke in Karlsruhe zu sehen - einer Stadt, in der Lüpertz bereits als junger Künstler gewirkt hatte.

Das Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) zeigt von Samstag an die Ausstellung «Markus Lüpertz. Kunst, die im Wege steht». Der Schwerpunkt liege auf der Malerei, aber auch Skulpturen, Reliefs und Druckstöcke seien zu sehen, teilte das ZKM am Donnerstag mit.
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30-04-2017
Bern erwartet Werke aus Gurlitt-Sammlung

Erst die Sensation des beispiellosen Kunstfunds in der Wohnung von Cornelius Gurlitt in München, dann ein langer Rechtsstreit um das Erbe. Jetzt kommen die Werke nach Bern. Das Museum plant noch vor der großen Ausstellung im November ein erstes Highlight für das Publikum.

Im Juni endlich werden die ersten Werke aus der millionenschweren Sammlung des umstrittenen Kunstsammlers Cornelius Gurlitt in der Schweiz erwartet.

Mit zunächst etwa 200 Werken rechnet das Kunstmuseum Bern, dem der Sohn von Adolf Hitlers Kunsthändler Hildebrand Gurlitt die Sammlung vermacht hatte, wie die Sprecherin Maria-Teresa Cano der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch sagte. Darunter seien Papierwerke, die «in schwierigem bis desolaten Zustand» seien.
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29-04-2017
Städel zeigt Entwicklung der Fotografie zur Kunstgattung

Fotos zeigen immer die Wirklichkeit? - Von wegen! Dass Fotografie echte Kunst sein kann, beweist eine Ausstellung im Städel Museum in Frankfurt.

 Wie sich in den 1980er Jahren die Fotografie zu einer völlig eigenständigen Kunstgattung entwickelt hat, dokumentiert das Städel Museum in Frankfurt mit einer groß angelegten Ausstellung.

Zu sehen sind unter dem Titel «Fotografien werden Bilder» mehr als 200 Arbeiten der ersten Schüler von Bernd und Hilla Becher. Das Ehepaar lehrte 20 Jahre an der Düsseldorfer Kunstakademie und gilt als Begründer dieser Entwicklung. Einige der Bilder waren nach Angaben der Co-Kuratorin Jana Baumann seit Jahrzehnten nicht mehr öffentlich zu sehen.
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27-04-2017
Lettland zeigt Originalwerk von Edvard Munch

Das Kunstzentrum in Daugavpils zeigt bis zum 19. September ein Gemälde des Künstlers aus der Sammlung des Trondheim Art Museum.

In Lettland wird erstmals ein Originalwerk des norwegischen Künstlers Edvard Munch (1863-1944) ausgestellt. Das Mark-Rothko-Kunstzentrum in Daugavpils zeigt bis zum 19. September das Gemälde «Portrait of advocate Ludwig Meyer» aus der Sammlung des Trondheim Art Museum.
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19-04-2017
Von der Heydt Museum öffnet sein Depot

Viele Museen besitzen Werke, die lange im Depot schlummern. Das Wuppertaler Von Der Heydt Museum macht nun die Türen auf.

Das für seine Werke des Impressionismus und Expressionismus bekannte Von der Heydt Museum in Wuppertal hat sein Depot geöffnet und Kunst aus drei Jahrtausenden ans Licht geholt.

Bis zum 13. August sind in der Ausstellung «Something old - Something new» Werke zu sehen, die vom ägyptischen Mumienrelief über Keramik und Glas aus Syrien und mittelalterliche Skulpturen bis hin zur Malerei seit dem 17. Jahrhunderts bis heute reichen. Der Ausschnitt aus dem Kunstschatz umfasst auch Neuerwerbungen von Gegenwartskunst, etwa von Neo Rauch oder Dirk Skreber, sowie Stücke aus Sammlungen, die dem Museum überlassen wurden.
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18-04-2017
Große Lindbergh-Schau in München

Peter Lindbergh gilt als einer der einflussreichsten Modefotografen der letzten 40 Jahre. Das Supermodel-Phänomen der 1990er ist ohne ihn kaum denkbar. Eine große Ausstellung in München befasst sich nun mit seinem umfangreichen Werk - und seiner Besessenheit.

 «Ich kann mir gar nicht vorstellen, ohne eine Geschichte zu erzählen Fotos zu machen», sagt Peter Lindbergh. Darum gehe es doch beim Fotografieren - und um die Schönheit.
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12-04-2017
Begründer der Archäologie: Schau über Winckelmann

«Edle Einfalt und stille Größe» - dieses Ideal verband Winckelmann mit der Kunst der Griechen. Diese Beschreibung ist bis heute lebendig geblieben ist.

Die Klassik Stiftung Weimar würdigt den Begründer der Archäologie, Johann Joachim Winckelmann (1717-1768), mit einer großen Ausstellung. Zu seinem 300. Geburtstag sollen die Verdienste des «Vaters» des deutschsprachigen Klassizismus und der modernen Kunstwissenschaft dargestellt werden.
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21-03-2017
Ai Weiwei präsentiert gigantisches Flüchtlings-Schlauchboot

Der chinesische Konzeptkünstler zeigt in Prag ein 70 Meter langes Schlauchboot, auf dem 258 überlebensgroße, aufblasbare Figuren von Schutzsuchenden sitzen. Er fragt: «Können wir denn wirklich unseren Lebensstil in Europa weiterführen und diese Situation ignorieren?»

Den chinesischen Konzeptkünstler Ai Weiwei lässt das Schicksal der Mittelmeer-Flüchtlinge nicht mehr los. In Prag präsentierte der 59-Jährige am Donnerstag sein bisher größtes Projekt zu dem Thema: ein 70 Meter langes Schlauchboot, auf dem 258 überlebensgroße, aufblasbare Figuren von Schutzsuchenden sitzen.
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16-03-2017
Szymczyk: 150 Künstler zur documenta 14 eingeladen

In vier Wochen startet die documenta. Die Eröffnung findet diesmal nicht in Kassel, sondern in Athen statt. Ab dem 10. Juni aber werden fast alle öffentlichen Museen Kassels zu Schauplätzen der Kunstausstellung.

150 Künstler zeigen auf der documenta 14 neue Werke. Diese Zahl nannte der künstlerische Leiter, Adam Szymczyk, im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

 «Mitwirkende im Sinne von lebenden Künstlern, die schriftlich eingeladen wurden, aktuelle Arbeiten zu zeigen. Dazu kommen einige historische Positionen sowie Leihgaben aus Museen und Archiven», sagte der gebürtige Pole, der 2017 die alle fünf Jahre stattfindende Ausstellung verantwortet.
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14-03-2017
Grenzenlos - Ausstellung der Pashmin Art Gallery Hamburg

Am 04.03.2017 eröffnete die Pashmin Art Gallery Hamburg eine Vernissage zum Thema: "Grenzenlos".

Im Folgenden lesen Sie einen Auszug aus den Reden zu der Ausstellungseröffnung von der Kuratorin Frau Zahra Hasson und dem Kunstkritiker Herrn Dr. Peter Schütt.


"Kunst kennt keine Regeln, das heißt sie soll und darf keine Grenzen bzw. Hürden erfahren. Kunst ist frei und kann sich nur entfalten, wenn sie frei und uneingeschränkt geschaffen und betrachtet werden kann. Doch nicht nur die Kunst bedarf einer solch grenzenlosen Ausübung und Toleranz. So stehen wir heute vielmehr denn je in der Verantwortung ein grenzenloses Verständnis für Religion, Politik und Kultur entgegen zu bringen.
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12-09-2016
Hamburg - Eine Hommage: Vernissage in der Pashmin Art Gallery

Letzten Samstag, 10.09.2016, eröffnete die Pashmin Art Gallery Hamburg eine Vernissage zum Thema: "Hamburg: Eine Hommage". Im Folgenden sehen Sie einen Auszug aus der Rede zu der Ausstellungseröffnung von Dr. Peter Schütt:

Hamburg: Im Bilde

Vor uns sehen wir Hamburg-Bilder im engeren und im weiteren Sinne. Zur Vorbereitung auf diese Ausstellung habe ich ein bisschen zu googlen versucht. Unter dem Stichwort „Hamburg in der Malerei“ habe ich nur Dutzende von hanseatischen Malereibetrieben gefunden, und als ich „Hamburg im Bild“ eingab, stieß ich auf ungezählte Plakate, Drucke und Ansichtskarten in den verschiedensten Formaten. Diese magere Ausbeute ist vermutlich kein Zufall. Anders als in Köln oder München wurde im Hamburger Kunstbetrieb und in der Öffentlichkeit die künstlerische Wahrnehmung des eigenen Stadtbildes lange unterschätzt.
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