Art Management in Germany
 
News
 
28-06-2016
Österreichischer Karikaturist Manfred Deix gestorben

Seine Figuren sind hässlich - grundsätzlich. Sein Blick auf die Welt war farblich bunt, inhaltlich düster. Manfred Deix hat vielen Betrachtern seiner Bilder einen Spiegel vorgehalten.

Fett, wulstige Lippen, lange Schwänzchennase: «Frisch verlobt» sind die beiden Hässlichen auf der Karikatur von Manfred Deix. Der Österreicher hat an seinen Zeitgenossen kaum ein gutes Haar gelassen.

Ob Verliebte, Kirchenmänner oder Neonazis - er hat sie mit spitzer Feder jahrzehntelang aufs Korn genommen. «Man hat mir oft Geschmacklosigkeit und Brutalhumor vorgeworfen», sagte er einmal. «Aber wer, wenn nicht der Satiriker, soll die Dinge beim Namen nennen?» Am vergangenen Samstag ist der Ergründer nicht nur der österreichischen Seele und wohl bekannteste politische Zeichner der Alpenrepublik im Alter von 67 Jahren nach langer schwerer Krankheit gestorben.
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28-06-2016
New Yorks Lieblings-Fotograf Bill Cunningham ist gestorben

Er sah die Trends meist schon in den Straßen, bevor sie auf die Laufstege kamen. Seit mehr als 60 Jahren fotografierte Bill Cunningham Stars und unbekannte Menschen in New York. Jetzt ist er gestorben.

Widrige Umstände waren Bill Cunningham die liebsten. In strömendem Regen oder sich auftürmendem Schnee knipste der Fotograf Menschen, die - trotz allem außergewöhnlich gekleidet - in New York durch Pfützen wateten oder über Eisberge kletterten.
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27-06-2016
Bazon Brock erhält Kulturpreis der Stadt Wuppertal

Der Kulturphilosoph und Kunsttheoretiker Bazon Brock (80) wird mit dem Von der Heydt-Preis der Stadt Wuppertal ausgezeichnet.

Der langjährige Professor für Ästhetik an der Bergischen Universität habe Generationen von Künstlern, Designern, Studenten und Kunstinteressierte inspiriert und ermutigt, bei der Rezeption von Kunst der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen, hieß es in der Begründung des Kuratoriums. «Sein Kunstbegriff kennt weder den Heiligenschein des hehren Werkes noch die Anbetung vermeintlicher Genies.»
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27-06-2016
Philipp Demandt wird neuer Städel-Chef

Der Kunsthistoriker Philipp Demandt wird als Nachfolger von Max Hollein zum 1. Oktober neuer Direktor des Städel Museums in Frankfurt.

Zugleich wird er auch Direktor der Liebieghaus Skulpturensammlung am Frankfurter Museumsufer, wie die Städel-Administration mitteilte. Der 45 Jahre alte Demandt leitet derzeit die Alte Nationalgalerie in Berlin.

Ob er - wie Hollein - auch die Frankfurter Kunsthalle Schirn leiten wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Die Stadt halte die gemeinsame Leitung der drei Häuser aber generell für sinnvoll, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Die Schirn ist eine städtische Institution, Städel und Liebieghaus sind unabhängig. Hollein war am 1. Juni - nach 15 Jahren in Frankfurt - nach San Francisco gewechselt.
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Ausstellungen
 
27-06-2016
Viele Gesichter: Buddha-Schau in Völklinger Hütte

Buddha hat viele Gesichter. Im saarländischen Völklingen ist das Bild des «Erwachten» gleich zigfach zu sehen. Private Sammler aus aller Welt haben dafür ihre Schatzkammern geöffnet.

Sie sind alle Buddhas, und doch sehen sie alle anders aus: Sie sind braun, golden oder bunt. Sie sitzen, liegen, stehen - oder lehren. Und sie sind mini oder metergroß.

Rund 230 Exponate buddhistischer Kunst aus vielen Ländern Asiens sind für eine große Buddha-Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte im Saarland zusammengetragen worden. «Es ist vom Umfang her die größte Ausstellung, die es zur buddhistischen Kunst je gegeben hat», sagt der Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte, Meinrad Maria Grewenig.
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27-06-2016
Sex, Tristesse, Tod: Michel Houellebecqs düstere Visionen

Michel Houellebecq gehört zu den erfolgreichsten und umstrittensten Autoren. Im Pariser Palais de Tokyo bespielt er mit seinen Visionen erstmals ein großes Museum.

Luftaufnahmen von Wohnsilos in tristen Vorstädten, ein Gewitterhimmel vor der verschwommenen Skyline einer Stadt und ein Video, das zeigen soll, wie man in fünf Minuten sein Leben in Ordnung bringt.

«Rester vivant» (Lebendig bleiben) heißt die Ausstellung im Pariser Palais de Tokyo, die Frankreichs Starautor Michel Houellebecq, Enfant terrible der französischen Literaturszene, geschaffen hat. Bestsellerautor, Fotograf, Dichter, Regisseur, Schauspieler - und nun Houellebecq als Künstler.
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21-06-2016
Städel zeigt Altar-Kunst des Mittelalters

Der frühgotische Altenberger Altar steht im Mittelpunkt der Ausstellung «Schaufenster des Himmels» im Frankfurter Städel-Museum. Bis zum 25. September sei eine der eindrucksvollsten Kirchenausstattungen aus dem späten 13. und frühen 14. Jahrhundert zu sehen, teilte das Museum am Dienstag mit.

Der Altar aus dem ehemaligen Prämonstratenserinnen-Kloster Altenberg an der Lahn wird mit Schreinkasten, der zentralen Muttergottesfigur und den Flügelbildern mit Passions- und Mariendarstellungen gezeigt. Dazu kommen kostbare Ausstattungsstücke rund um den Altar, darunter Tafelmalerei und Skulpturen sowie Textil- und Goldschmiedekunst.
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17-06-2016
Pariser Orsay-Museum zeigt Schau über Prostitution

Kunst und Prostitution: Erstmals wird in Frankreich diesem Thema eine bedeutende Ausstellung gewidmet. Nicht alles was gezeigt wird, ist jugendfrei.

Sie stehen am Rande des Stadtwaldes «Bois de Boulogne», in der Nähe der prächtigen Opéra Garnier oder im Vergnügungsviertel Pigalle, der großen Mausefalle von Paris. Dort standen die Prostituierten auch schon vor mehr als 100 Jahren.

Edouard Manet, Pablo Picasso und Henri de Toulouse-Lautrec haben sie gemalt - in mehr oder weniger eindeutigen Posen. Den Einfluss der Welt der Prostitution auf die Kunst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zeigt nun das Pariser Orsay-Museum.
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17-06-2016
Dänisches Museum zeigt Werk der Japanerin Yayoi Kusama

Das renommierte dänische Kunstmuseum Louisiana ehrt die Japanerin Yayoi Kusama mit einer Retrospektive. Unter dem Titel «In Infinity» zeigt das Haus nördlich von Kopenhagen Installationen, Skulpturen und Bilder der 1929 geborenen Künstlerin.

Bis zum 24. Januar 2016 ist die umfassende Retrospektive in Humlebæk zu sehen. Im Laufe des kommenden Jahres wandert die Ausstellung weiter nach Oslo, Stockholm und Helsinki.

Unter anderem sind Werke aus der Gemälde-Serie «Infinity Nets» zu sehen, mit der Kusama ihren Durchbruch feierte. Ein anderer Teil der Schau beschäftigt sich mit ihren «Accumulations», weichen Möbel-Skulpturen, die mit penisförmigen Stoffwürsten übersät sind.
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14-06-2016
Christo und die bunten Ölfässer in Frankreich

Ölfässer inmitten der Fondation Maeght in Südfrankreich: Fast 50 Jahre hat Christo auf diesen Moment gewartet. Auch seine schwimmende Stege in Italien wird der Verpackungskünstler in wenigen Tagen eröffnen.

Sie stehen im Innenhof, dort wo gewöhnlich die fadendünnen, lebensgroßen Figuren von Alberto Giacometti den Besucher der Fondation Maeght im südfranzösischen Saint-Paul-de-Vence empfangen.

Der Verpackungskünstler Christo hat die mehr als 1000 bunten Ölfässer zu einer Mastaba aufgebaut, einem schemel-artigen Bau, der in Ägypten als Grabstätte diente. Das Projekt hatte der 80-Jährige bereits 1967 entworfen, vor fast 50 Jahren. Damals sah seine Skulptur jedoch nur bis zu maximal 595 Ölfässer vor.
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Galerien
 
Pashmin Art Gallery

Pashmin Art Gallery bietet aufgrund von 25-jähriger Erfahrung eine breite Palette von Gemeinschaften mit Künstlern, Galerien und Museen in der Welt der Kunst. Die Galerie begann ihre Ausstellungen mit zeitgenössischen Künstlern im Jahr 1990 und erweiterte seine Arbeit mit der klassischen Moderne und war auch sehr aktiv im Bereich Auktionen und philantropischer Kunstausstellungen. Der neueste Focus der Pashmin Art Gallery liegt auf der Globalisierung der Kunst, um Künstler aus fünf Kontinenten zu präsentieren und um den wichtigen kulturellen Unterschied bewusst zu machen.



Pashmin Art Gallery

Gotenstr. 21

20097 Hamburg

Deutschland


Tel.: +49 (0) 40 / 23 64 43 68

Fax: +49 (0) 40 / 23 64 43 68



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Krinzinger Projekte

KRINZINGER PROJEKTE ist das Projekthaus der renommierten Galerie Krinzinger mit Sitz in Wien-Neubau.


Krinzinger Projekte

Schottenfeldgasse 45,

1070 Wien,

Österreich


info@Galerie-Krinzinger.at

Tel.: +43.1.5133006


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Fabrik der Künste

Die Fabrik der Künste ist vor fünf Jahren als neue Institution für vielfältige künstlerische Veranstaltungen in Hamburg entstanden. Horst Werner, Leiter der Fabrik der Künste hat die alten Produktions- und Lagerräume aufwendig und designorientiert umbauen lassen. Die fünfhundert Quadratmeter Ausstellungsfläche werden für Kunstprojekte genutzt, zum Beispiel für Ausstellungen, Konzerte, Kulturwochen, Schauspiel und Lesungen. Die Finanzierung erfolgt durch private Sponsoren und Spenden an die Stiftung Fabrik der Künste GmbH.




Fabrik der Künste

Kreuzbrook 10/12

20537 Hamburg

Germany


h.werner@fabrikderkuenste.de

Tel.: +49(0)40-86685717


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Lisson Gallery

Lisson Gallery wurde 1967 von Nicholas Logsdail gegründet. Sie war eine der wenigen wegweisenden Galerien in Großbritannien, Europa und den Vereinigten Staaten, die eine Generation von jungen Künstlern verfochten hat, die die Art der Verwirklichung und Präsentation von Kunst veränderten und sich dabei auf die Idee oder das Konzept hinter einem Kunstwerk über expressive oder deskriptive Ziele hinaus fokussierten.





Lisson Gallery

52-54 Bell Street

London, NW1 5DA, United Kingdom

29 Bell Street

London, NW1 5BY, United Kingdom

Via Zenale, 3

20123 Milan, Italy

241 Eldridge Street

10002 New York


contact@lissongallery.com, milan@lissongallery.com

Tel.: +44(0)20-75353462



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Museen
 
Kiasma - Museum of contempory art

Kiasma ist ein Museum für zeitgenössische Kunst in Helsinki, Finnland. Seine Hauptaufgabe ist es, die Öffentlichkeit auf die zeitgenössische Kunst zu erziehen und den Status der Kunst in Finnland im Allgemeinen. Kiasma befindet sich unter dem Dach des finnischen Nationalgalerie. Die Geschichte von Kiasma Gebäude begann mit einem Architektenwettbewerb im Jahr 1992. Der Gewinner des Wettbewerbs war der amerikanische Architekt Steven Holl mit seiner Eintragung berechtigt Chiasma. Der Name Chiasma wurde in finnischer Form, Kiasma geändert. Die Eröffnung des Museums wurde im Mai 1998 gefeiert. 


Kiasma - Museum of contempory art

Museum of Contemporary Art Kiasma Mannerheiminaukio 2, FIN-00100 Helsinki,

Finland Info & Theatre tickets +358 (0)294 500 501

Exchange +358 (0)294 500 200

Fax +358 (0)294 500 503

E-mail info@kiasma.fi


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MAXXI - Museo Nazionale Delle Arti Del XXI Secolo : Informationen

MAXXI ist der erste Nationalmuseum gewidmet für zeitgenössische Kreativität. Es wurde im Mai 2010 geöffnet und wird von einer Privatstiftung durch das Ministerium für Kulturgüter und kulturelle Aktivitäten und Tourismus verwaltet. MAXXI produziert und beherbergt Kunst, Architektur, Design und Fotografie Shows, sowie Mode-, Kino-und Musikprojekte, Theater-und Tanzaufführungen, Vorträge und Begegnungen mit Künstlern, Architekten und einige der führenden zeitgenössischen Figuren.



Museo Nazionale Delle Arti Del XXI Secolo


MAXXI Museo nazionale delle arti del XXI secolo via Guido Reni,

4A - via Masaccio, 6 00196 - Roma, Italy

Call Center +39 06 32810

Information und Reservierung von Bildungsaktivitäten +39 06 3201954

info@fondazionemaxxi.it


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Museu d’Art Contemporani de Barcelona : Informationen

Als eine öffentliche Einrichtung , das Museu d'Art Contemporani de Barcelona (MACBA) übernimmt die Verantwortung für die Verbreitung der zeitgenössischen Kunst und bietet eine breite Palette von Betrachtungsweisen und Erzeugen kritische Debatten über Kunst und Kultur. Das Museum wird von einem Konsortium im Jahr 1988 erstellt verwaltet. Seine aktuellen Mitglieder sind der Regierung von Katalonien, Barcelona City Council, dem spanischen Ministerium für Kultur und das MACBA Foundation.



Museu d'Art Contemporani de Barcelona



MACBA Plaça dels Àngels, 1 - 08001 Barcelona

Tel.: + 34 93 412 08 10

Fax.: + 34 93 412 46 02

comunicacio@macba.cat


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Museum Frieder Burda

Als starker Besuchermagnet für Baden-Baden erweist sich das Museum Frieder Burda, das der New Yorker Architekt Richard Meier geplant hat. Seit der Eröffnung im Oktober 2004 besuchten über 1,4 Millionen Kunstinteressierte das Museum.








Museum Frieder Burda

Lichtentaler Allee 8b

76530 Baden-Baden,

Deutschland


office@museum-frieder-burda.de

Tel.: +49 (0)7221 / 3 98 98-0



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